Wund- und Dekubitusversorgung

Unter einem Dekubitus versteht man ein chronisches, häufig infiziertes Geschwür, das vor allem durch hohe und/ oder längere Druckeinwirkung auf ein bestimmtes Hautareal entsteht. Diese Druckgeschwüre sind daher keine eigenständige Krankheit, sondern eine Folgeerkrankung.

 

Druckgeschwüre, Wundliegen oder Dekubitalgeschwüre treten am häufigsten bei bettlägerigen, immobilen und abwehrgeschwächten Patienten auf.

 

Antidekubitusmatratzen, richtige Ernährung, frühzeitiges Mobilisieren und häufiges Umlagern sind vorbeugende Maßnahmen, die, wenn sie rechtzeitig und sorgfältig eingesetzt werden, meist einen Dekubitus verhindern können.

 

Für die Behandlung dieser dauerhaft quälenden Wunden gibt es ein umfangreiches Sortiment moderner Wundauflagen.

Richtig eingesetzt, bewirken diese „Verbände“ eine, im Vergleich zu früheren Methoden, schnellere und kostengünstigere Wundheilung.

Tracheostoma

Unter einem Tracheostoma versteht man einen Luftröhrenschnitt bzw. eine der künstlichen Beatmung dienende operative Eröffnung der Luftröhre.

 

Das Ergebnis dieser Operation ist die künstlich geschaffene Verbindung zwischen Luftröhre und Raumluft, die man dann Tracheostoma nennt.

 

Zur genauen Anpassung an das Tracheostoma steht eine große Auswahl von Trachealkanülen und Zubehör zur Verfügung.

 

Unterschiedliche Kanülenmaterialien (Metall/ Kunststoff) werden in verschiedenen Bauweisen und Größen für jede Anforderung angeboten.

 

Man unterscheidet zwischen Innen- und Sprechkanülen.

Stoma

Ein Stoma ist eine durch operative Maßnahmen geschaffene Organmündung. Durch eine Darmableitung, die anders lokalisiert ist als im Bauplan der Natur vorgesehen, werden Stuhl und Gas in einem durch die Bauchdecke geführten Darmabschnitt, nach Außen abgeleitet.

 

Stomaanlagen können in selteneren Fällen auch bei Erkrankung der harnableitenden Organe notwendig werden.

 

Es gibt unterschiedliche Stomaanlagen, die nochmals in ein- und zweiteilige Systeme unterschieden werden.

 

Entsprechende Zubehörteile wie Stomapaste, Haftpulver, Haftpaste und Gürtel sind ebenfalls in unserem Sortiment enthalten.

Inkontinenz

Inkontinenz ist der teilweise oder völlige Verlust der erworbenen Fähigkeit, den Zeitpunkt der Blasen- und/ oder Darmentleerung willkürlich zu bestimmen. Es kommt zu einem unfreiwilligen Abgang von Harn und/ oder Stuhl, der objektiv feststellbar ist und somit zu einem sozialen und hygienischen Problem wird.

 

Man unterscheidet daher die Harn- und Stuhlinkontinenz.

 

Die Inkontinenzversorgung mit Hilfsmitteln sollte schon während einer Therapie, speziell beim „Toilettentraining“, eine begleitende Maßnahme darstellen.

 

Bei uns finden Sie, unter anderem, folgende Hilfsmittel:

• Anatomisch geformte Vorlagen

• Netzhosen

• Rechteckvorlagen

• Vorlagen für Urininkontinenz

• Windelhosen

Ernährung

Aufgrund verschiedener Ursachen, fällt es dem Körper der Patienten schwer, die lebenswichtigen Nährstoffe aus der Nahrung aufzunehmen. Um den Köper dennoch in ausreichendem Maße mit den wichtigen Nährstoffen zu versorgen, werden verschiedene Applikationsformen, wie die enterale Ernährung, eingesetzt.

 

Die enterale Ernährung ist eine Form der künstlichen Ernährung und bezeichnet die Zufuhr flüssiger Nährsubstrate (Trink- oder Sondennahrung) unter Einbeziehung des Magen-Darm-Traktes.

 

Zur Unterstützung und Hilfe bietet die enterale Ernährungstherapie entsprechende Hilfsmittel an:

• Sondennahrung
• Spezialdiäten
• Trinknahrung