Sauerstoffflaschengeräte mit und ohne Sparsystem

Sauerstoffflaschengeräte sind mit großem Volumen als Standgeräte oder mit geringer Füllmenge als mobile Systeme erhältlich. Letztere eignen sich besonders für den häufigen, kurzfristigen Bedarf und für unterwegs.

 

Bei dem Demand (Bedarf)- oder Sauerstoff-Sparsystem handelt es sich um ein durch Atmung ausgelöstes System, das entweder elektronisch oder pneumatisch (mit Druckluft arbeitend) gesteuert ist. Diese registrieren zu Beginn der Eigenatmung einen Atemfluss und sorgen dann für eine entsprechende Abgabe einer vorher definierten und eingestellten Sauerstoffmenge.

Der Sauerstoff wird also synchron mit jedem Atemzug bedarfsgerecht verarbeitet. So wird verhindert, dass wertvoller Sauerstoff nutzlos verloren geht. Die Kapazität des Sauerstoffs wird dadurch deutlich erhöht.

 

Das PD 1000, beispielsweise, ist eine handliche Kombination aus Sparventil und integriertem Druckminderer für den direkten Anschluss an eine Druckgasflasche. Es reguliert den benötigten Sauerstoff durch die Öffnungszeit eines elektronisch angesteuerten Ventils. Dieses Sauerstoffgerät ist für die normale Nasenkanüle benutzbar und verfügt über einen geschützten Anschluss für die Nasenbrille. Aufgrund des akustischen Alarms bei einer Atemimpulsunterbrechung (Apnoe) sowie einer rot-blinkenden Batterieanzeige, verspricht das Gerät zusätzlich Sicherheit für den Patienten.